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kunstarbeiten | artworks

 w e r t gegen w e r t – kunstdaueraktion | beginn oktober 2010

"der wert einer sache oder  einer handlung ist grundsätzlich subjektiv".

die von mir geplante aktion hat ein nicht absehbares ende. ab oktober 2010 können bei mir »creoden« mit eigenen, selbstbestimmten motiven bestellt werden. schon seit einiger zeit suche ich eine figur, die einer hirnzelle entsprechen könnte. eine figur, in der sich eine idee abdrückt, eindruckt und die mit anderen in verbindung steht. die creoden verweisen auf die sinne: sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen, intuition, glück und schmerz. ich biete aber auch schon existierende motive an. z.b. frosch, schildkröte, blitz, schmetterling, wal, salamander oder texte bis zu 7 buchstaben.

im  g e g e n w e r t  erwarte ich etwas, was beim besteller einen gewissen eigenen wert darstellt. kann sein – ein glas honig, eine einladung zum abendessen, ein selbstverfasstes gedicht, eine sache, geld, gold, einen freundlichen augenblick ...  bei einem geldgegenwert werde ich jeweils die hälfte des betrages an den »omnibus für direkte demokratie« von johannes stüttgen weiterleiten.

das ganze könnte ein weitgreifendes puzzle werden, dass sich eines tages zusammensetzt.

e-mail: art@bberheide.de

 

creode 1 recycling paper ca. 43 x 30 x 2 cm
b & b im "kunstkomplex", wandinstallation, ca. 450 cm, recycling newspaper, coloured
objekt: wille | freundschaft | vernunft – ca. 120 x 90 x 70 cm | autoren: folly koumouganh, togo und bodo berheide | ausstellung »magische verbindungen« stadtsparkasse wuppertal 2010
vernunft | 100 x 80 cm recycling paper on canvas
emotion
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pinselzeichnungen eisenoxyd
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four elements recycling paper ca. 200 x 50 cm
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state of (recycling paper ca. 50 x 50 cm)
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atlantis (recyc. paper on canvas 100 x 160cm )
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tut ( ca. 100 x 85 cm)
ich-uni-ver sum recycl. paper on canvas 120 x 100 cm
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trias (recycling paper 150 x 150 cm)
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atlantis II ( ca, 120 x 100 cm)

vehicle III roter roller    5 - teilig   (recycling paper on canvas ca. 110 x 140 cm)  

 

bodo berheide (1944 geboren in oberhof/thüringen ist bildhauer) studierte 1972 bis 1977 an der kunstkademie bei joseph beuys in der sogenannten beuysklasse.

bodo berheide (born in oberhof/thuringia in 1944) is an artist working primarily in the medium of sculpture. from 1972 until 1977 berheide studied at the düsseldorf art academy under joseph beuys in the so-called "beuys-class".

seit 1977 entstehen arbeiten mit zeichnungen, skulpturen, objekte und performances. thematisiert werden von ihm schwerpunktmäßig natur und   umwelt, wirtschaftlichkeit und solidarität. im selben jahr ist berheide mitbegründer des atelier- und galerie kollektivs (eine galerie für intermediale zusammenarbeit) zu dieser zeit beginnt er mit ausstellungen im in- und ausland

from 1977 the scope of his artistic activity embraced drawings, sculptures, objekts and performances. his main themes are nature and environment, enviroment and the economy, the economy and solidarity. it was also 1977 that berheide co-founded the atelier-and galerie kollektiv (a gallery for intermediia collaboration) and began to exhibit his works in germany and abroad.

seit 1992 sind es überwiegend reliefähnliche arbeiten aus holz und metall, sowie stempel mit figurationen und texten, die berheide herstellt. häufig sind es geprägte bilder aus wiederverarbeitetem zeitungspapier. berheide lebt und arbeitet in wuppertal. das fertige kunstwerk hat bei berheide einen untergeordneten stellenwert, es stellt lediglich eine etappe zum nächsten , weiteren dar. wichtiger sind ihm die arbeitsvorgänge zwischen dem entstehen, dort wo die künstlerische interaktion mit kollegen und anderen menschen stattfindet. in diesen zwischenräumen findet die kollektive kreative transformation statt. künstlerische ereignisse geschehen weniger in galerien, museen oder anderen kunsträumen, sondern sind an jedem ort möglich. deshalb wird das einrichten einer druckereiwerkstatt in matagalpa als performance beschrieben.

since 1992 his works have mainly taken the form of relief-like artworks in wood and metal, or printing stamps, from which he then makes embossed pictures with recycling newpapers. berheide lives and works in wuppertal. for berheide, the finished artwork is only of secondary importance, as it merely represents a single stage in a process. what is more important to him are the processes in between, where an interaction and exchange with fellow artists and other people, a collective creative transformation, can take place. art happens less frequently in gallaries, museums or other venues where art is exhibited and more frequently in other places. it is precislely for this reason that the installation of a printing shop in matagalpa is described as a "performance"

figura magica

berheides hauptprojekt entsteht 1988 mit dem guss der figura magica. es ist eine 6-tonnen gusseisenskulptur in der form eines überdimensionalen hufeisenmagneten. nach drei jahren wird sie von wuppertal ausgehend auf weltreise geschickt, um ihre magische aufladung zu bekommen.

die stationen sind dublin/irland (goethe-institut dublin. 1991), montreal (goethe-institut montreal, 1993, bethany/west viginia, usa (bethany college, 1995) und matagalpa/nicaragua 1997. dort baut berheide mit e. froeschlin eine druckereiwerkstatt über mehrere jahre auf.

1999 geht es weiter nach santiago de chile (goethe-institut santiago de chile) und 2001 geht die reise weiter nach sydney/australien (goethe-institut sydney). die skulptur wird ein teil der ausstellung sculpture by the sea und in der campeltown art gallery (sydney) vorgestellt.

die nächsten stationen sind 2003 ohmishima/japan. ebenfalls 2003 gibt es eine ausstellung mit zeichnungen und objekten in der ostasiatischen gesellschaft in tokyo. 2005 folgt eine weitere im museum of art, ohmishima, innerhalb des  nrw-projektes deutschland in japan. 2006 erreichte die figura magica negombo/sri lanka.

2007 fand die weiterreise nach lomé in togo statt, für 2009 ist die heimkehr nach wuppertal geplant.

figura magica

berheide´s main project began in 1988 with the casting of figura magica. it is a six-tonne cast-iron sculpture in form of an oversized, elongated magnet. three years later, figura magica was sent off from wuppertal on its journey round the world in quest of its "magic charge".

the individual stages of the journey were dublin/irland (goethe-institut dublin 1991), montreal/canada (goethe-institut montreal 1993), bethany/west virginia, usa (bethany college 1995) and matagalpa/nicaragua (1997), where berheide together with e. froeschlin, built up a printing workshop over the course of three years.

1n 1999 figura magica was shipped to santiago de chile (goethe-institut sydney). the sculpture took a part in the exhibition "sculpture by the sea" and was also exhibited with the "campelltown art gallery" in sydney.

the next stage in journey was ohmishima/japan in 2003. also taking place in 2003 was an exhibition of drawings and objects at the "ostasiatische gesellschaft"(oag) in tokyo. a further exhibition followed at the "museum of art", ohmishima, in 2005 as a part of the nrw-project "german in japan".  was in negombo/sri lanka 2006. figura magica has been in lomé/togo since 2009 and the home journey to wuppertal for 2009.

 

die reise der skulptur und ihre magische aufladung.

zunächst wünscht sich jeder bildhauer, daß seine skulptur viele menschen berührt, und das in möglichst vielen kulturgesellschaften - zumal die skulptur auf etwas hinweist, das uns alle betrifft, auf unseren planeten erde, auf dem wir leben. ihre form als überdimensionaler hufeisenmagnet verweist direkt auf das magnetische feld, das durch die drehung der erde und den dynamoeffekt des schweren glühenden, metallenen, sich schneller mitdrehenden erdkerns entsteht. aber nicht nur durch ihre form deutet sie auf die mitte unseres planeten, sondern auch durch ihre materialhaftigkeit (gusseisen) bezieht sie sich auf den ort, an dem sich die seele der erde zu finden ist. mit dem gedanklichen nachvollziehen dieser hinweise möchte berheide das tiefe verhältnis aufzeigen, das zwischen den menschen, den naturkräften und unserer erde besteht und welches wir im begriff sind verkümmern zu lassen.

the voyage of the sculpture and its "magic charge"

every sculptur cherishes the with that his sculpture will come into contact with a many people as possible, and also in many different countries and cultures as possible -  and especially so in this case, for figura magica refers to something that concerns us all, namely our owm planet earth, on which we all live. shaped like an oversize horshoe magnet, figura magica directly awakens associations  with the magnetic field generated by the rotation of the earth and the dynamo effect of its heavy, glowing, metallic inner core iron. but it is not only its form that we associate with the earth´s  inner core. the material (molten iron) from which it is made likewise refers to the inner core, the soul, of our planet earth. in awakening such mental associations, bodo berheide seeks to show the deep relationship that exists between human beings, natural forces and our planet earth, the very relationship we today in the process of neglecting so wilfully

(aus freie enzyklopädie wikipedia) (quoted, in translation, from: wikipedia)

   
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